Der Nationalfeiertag auf Kuba

REZEPTE  
1. Gemischter Gemüsesalat  
2. Kreolisches Allerlei  
3. Kartoffeltortilla  
4. Mauren und Christen  
5. Brathühnchen  
6. Salsa Verde  
7. Heiße Orangensauce  
8.

Schweineschnitzel auf
kubanische Art

 
9. Guavencreme  
10. Bananen in Rum  

Der Nationalfeiertag auf Kuba wird traditionell am 01. Januar gefeiert, um damit
dem „Sieg der Revolution“ zu gedenken, die im Jahre 1959 den Diktator Batista gestürzt hat. Straßenfeste und Tango, Zigarren und ein reichhaltiges Festbüffet sind dann eine absolute Unvermeidlichkeit.

Die größte der Antilleninseln übt einen Zauber aus, dem man sich nur schwerlich
entziehen kann. Und auch die Küchen sind eine Reise wert. Als Hauptmerkmale
der kubanischen Küchen können ihre Bodenständigkeit, ihre Einfachheit und ihre Flexibilität genannt werden. Vor allem lieben es Menschen auf Kuba, wenn es „Viel von Vielem“ gibt. Dies stammt nicht nur aus der schlechten Planwirtschaft und dem häufigen Mangel, sondern auch daraus, dass das Essen für Kubaner eine genauso große Leidenschaft darstellt, wie ihre Musik, ihr Rum ihre Tänze, ihre Zigarren, ihre Liebe, ihr Widerstandsgeist, ihre Geselligkeit, ihr Gemeinschaftssinn.....

So kommt es der kubanischen Küche zugute, dass hier Sinneslust und Lebensfreude aufeinandertreffen. Wie überall in der Karibik, hat auch auf Kuba das leidvolle Kapitel der Eroberungs- und Kolonialzeit, seine Spuren in den Kochtöpfen und den Rezeptsammlungen hinterlassen. Mit den spanischen Eroberern kamen die mediterranen Einflüsse, durch den Sklavenhandel hielten die afrikanischen Gerichte Einzug und die asiatischen Gastarbeiter trugen ebenfalls zu der bunten, kulturellen Mischung in Kubas Küchenkultur bei, die so zu dem wurde, was die Einheimischen als „Criolla“, als Mischung, bezeichnen.
Auch noch einige tausend Meilen entfernt, kommen wir heute in den Genuss von Gerichten wie z. B. Papaya-Hähnchen-Salat, Austern mit Limonen-Salsa, Avocado-Omelett, Weißfisch mit Curubasauce, Guaven-Vanille-Creme und Ananas-Limonade zu uns.

Es mag mit Sicherheit sehr kontroverse Ansichten über die politische Lage in Kuba geben und es ist vollkommen gerechtfertigt dasjenige zu verachten, was eine kleine diktatorische Elite dort als „Sozialismus“ bezeichnet hat, um ein Terrorregime zu errichten, aber das Land als solches und dessen Menschen üben noch heute eine Faszination aus, die verstehen lässt, warum Christoph Kolumbus nach seiner Landung auf Kuba ausrief:“ Dies ist die schönste Insel, die ein Menschenauge je gesehen hat!“

Mit multikulturellen und sehnsuchtsvollen
 Fernweh-Grüssen
verbleibe ich Ihre und Eure
„Wanderköchin“

Marie-Ann Schwenk

 

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