"GRUEZY SCHWYZ"
Der Nationalfeiertag in der Schweiz

REZEPTE  
     
1. Bündnerfleisch  
2. Gemüse-Quiche  
3. Wurst im Teig  
4. Nudelsalat auf Schweizer Art  
5. Kalbsschnitzel St. Prex  
6. Gemüse-Wähe  
7. Barschfilet an Weißwein  
8. Einsiedler Ofentoorli  
9. Apfel-Birnen-Quiche  
10. Käse-Wähe  
11. Rostis  
12. Schokoladenfondue  
13. Halbgefrorenes von Birnen  
14. Obst Wähe  
15. Rueblikueche  

Die Schweizer Eidgenossenschaft wird amtlich als „Confoederatio Helvetica“  bezeichnet und ist eine föderale Republik in Europa, jedoch ist dieser Staat kein Mitglied der Europäischen Gemeinschaft.
Mit einer Fläche von nur wenig mehr als 41.000 Quadratkilometer, ist die Schweiz kleiner als das Bundesland Niedersachsen.
Die Nationale Identität der Schweizer Staatbürgerinnen und Staatsbürger findet weniger Ausdruck in einer gemeinsamen Kultur oder Sprache. Dies wäre bei vier Amtssprachen, nämlich Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch auch schwer zu bewerkstelligen. Sondern vielmehr kommt der Zusammenhalt in der schweizer Eidgenossenschaft durch eine direkte Demokratie zum Ausdruck. Dies fördert ein hohes Maß an lokaler und regionaler Autonomie, sowie eine hohen Kompromissbereitschaft bei der politischen Entscheidungsfindung.
Am 01. August 1291 wurde der Schweizer Bundesbrief durch die drei sogenannten „Urkantone“, Uri, Schwyz und Unterwalden, verfasst. Der historische Hintergrund war, die Besetzung der heutigen Schweiz durch die Habsburger, dem österreichischen Herrscherhaus. Zwar wird im Nationalmythos der modernen Schweiz der sogenannte „Rüttli-Schwur“ immer wieder gerne aufgegriffen, jedoch ist dieser Schwur historisch nicht belegt worden. Der Legende nach sollen sich Vertreter der drei Urkantone auf dem Rütli am Vierwaldstättersee getroffen haben, um eine „freie Schweiz“ zu gründen.
Mit ihrer einzigartigen Bergwelt und malerischen Seenlandschaft, ist es nicht verwunderlich, dass die Schweiz zu einem Touristenmagnet geworden ist. Bereits schon seit dem Jahre 2001, zählen Mönch, Eiger und Jungfrau zum Unesco-Weltkulturerbe und verschiedene andere Attraktionen wie z.B. der Luganersee, der Aletgletscher, die Stiftskirche von St. Gallen und die Altstadt von Bern, sind nur einige Beispiele. Mit den französischen, deutschen und italienischen Impulsen, ist es nicht verwunderlich, dass sich eine ebenso faszinierende, wie vielfältige Küchenkultur in der Schweiz herausgebildet hat, bei der fast jede Region mit einer besonderen Spezialität aufwarten kann.
Die Romandie hat durch ihre Fondue, insbesondere Käsefondue, Raclette und Käseschnitten, kulinarische Berühmtheit erlangt, die Deutschschweiz wartet mit Rösti und der süßen Glaner Pastete auf, im Alpenzell haben sich die „Biberli“ (Bildlebkuchen mit Füllung) einen Namen gemacht, das St. Gallener Brot, die Baseler Mehlsuppe, das Züricher Geschnetzelte und die Berner Fleischplatte, weisen bereits durch ihren Namen, auf ihren Ursprungsort hin. In der „süßen“ Küche, hat das „Bircher Müsli“ inzwischen schon eine Weltberühmtheit erlangt. Die Zuger Kirschtorte, sowie die Bünder Torte und die Vermicelles aus Kastanienpüree, haben der Schweizer Küche ebenfalls eine internationale Anerkennung verschafft. Bei einem Besuch in der Schweiz, darf es natürlich keinesfalls versäumt werden, die hervorragende Schokolade und den herrlich-mündigen Käse an Ort und Stelle zu probieren. In diesem Sinne kann nach einem Menü aus Schweizer Rezepten nur noch eines gewünschten werden, nämlich „En Gueten“

 

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