Nationalfeiertag in Italien

REZEPTE  
     
1. Bruschetta mit Paprikakruste  
2. Crostini mit Rucola und Parmesan  
3. Gefüllte Pizzabrötchen  
4. Italienischer Ostersalat  
5. Salatplatte auf italienische Art  
6. Toskanischer Nudelsalat  
7. Thunfisch-Tomaten-Sauce  
8. Spinat-Cannelloni  
9. Rinderbraten in Barolosauce  
10. Spinat-Ricotta-Klößchen  
11. Zabaione  
12. Melone in Marsala  
13. Amaretti  

Als ein sehr nationalbewusstes Volk, sind die Italiener am 02. Juni immer darauf bedacht, ihre nationale Einheit zu demonstrieren. Seit dem 02. Juni 1946 wird der „Tag der Republik“ oder, wie die Italiener sagen, „Festa della Republica“ gefeiert. Die italienische Bevölkerung hatte sich in einer Abstimmung gegen die Staatsform der Monarchie und für eine parlamentarische Republik entschieden. Das Königshaus Savoyen musste daraufhin ins Exil gehen.
Am Nationalfeiertag findet alljährlich, seit 1948, eine glänzende Militärparade an den Kaiserforen in Rom statt und die italienische Kunstflugstaffel „Frecce Tricolorí“  (zu deutsch: dreifarbige Pfeile) demonstriert ihr Können an dem meist blauen italienischen Himmel.
Essen und Trinken sind überall in Italien der Ausdruck einer freudigen Lebensbejahung, eben der weltberühmten „Ars vivendi“! Die einzelnen italienischen Landesregionen haben sehr unterschiedliche Charaktereigenschaften herausgebildet.
In den nordöstlichen Alpenregionen ist die einfach-bodenständige Küche beheimatet, die Lombardei ist für die Mailänder Salami und Pannetonne berühmt, Venedig und sein Prosecco sind eine inzwischen weltberühmte Kombination geworden, Ligurien präsentiert Pesto und allerfeinstes Olivenöl, die Emilia-Romagna wartet mit Parmaschinken, Mortadella und Parmesan auf, die Toskana liefert den edlen Wein, in Abruzzen werden Schleckermäulchen mit den herrlichsten Schokoladen-spezialitäten verwöhnt und in Sizilien und Sardinien wird die kulinarische Reise mit den feinsten Fischen und Meeresfrüchten, auf das köstlichste abgerundet!
Ganz Italien gemeinsam ist jedoch die Haltung zur Freude der Geselligkeit um einen gedeckten Tisch herum, die überall gleich enthusiastisch ist. Singen und Tanzen ist dabei eher die Regel, als die Ausnahme. Auf diesen Hintergrund, wird dann auch das berühmte italienische Sprichwort verständlich: “Am Tisch wird man nicht alt!“.
Die temperamentvollen Bewohner von „Bella Italia“ haben bereits in der Antike angefangen eine phantasievolle Küche zu kreieren, die Jahr um Jahr eine immer größere Anzahl von Bewunderern findet. Die Spannbreite der Angebote in der „Cucina Italiana“ geht von einer raffinierten Gourmetküche bis über Klassiker wie Pizza und Gelato bis hin zu einer ganz einfachen Küche, deren Zutaten aber mit sehr viel Feingefühl kombiniert werden. Die italienische Küche ist nicht nur unwiderstehlich – und das im wahrsten Sinne des Wortes - , sondern gilt auch, neben der französischen Küche, als eine der einflußreichsten der ganzen Welt.
So haben typisch italienische Zutaten wie z.B. Olivenöl, Pesto, Mozzarella, Parmaschinken und Parmesankäse schon längst ihren Siegeszug in die Küchen der Welt angetreten.
Dank der Einwanderungswelle von „Gastarbeitern“ und dem damit verbundenem Siegeszug der „Ristorantes“ und „Pizzarias“ bleiben Köstlichkeiten wie z. B. Salat Cäsar, Überbackene Miesmuscheln, Panierter Mozzarella, Kalbschnitzel in Marsalasauce, Spaghetti Carbonara, Tiramisu und Cappucino nicht mehr nur auf die Landesküchen und auf  „die schönsten Wochen des Jahres“ beschränkt.


Mit mediterranen „Saluti“
verbleibe ich Eure
„Wanderköchin“

Marie-Ann Schwenk

 

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